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Holzdachrinnen:
FRÜHER
hat man Holzdachrinnen
mühsam ausgehackt und eine etwa 10 bis 12 m lange Rinne
war die maximale Tagesleistung
eines fleißigen, kräftigen Mannes. Die Werkzeuge:
Breithacke, Runddexel und Rundhobel. Bevorzugt waren „Unterständige,
Kümmerlinge“ schlanke, gerade und langsam gewachsene
Fichten-, Tannen-, oder Lärchenbäume.
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HEUTE ist es nur Gebirgsholz über 1.200 m Seehöhe, welches diese Feinjährigkeit bietet. Die Winterfällung ist bei uns garantiert,
um wie früher eine optimale Haltbarkeit zu erhalten. Imprägnierungen haben bei Holzrinnen keinen Sinn.
Einige Male erfolgen nun qualitative Sortierungen: Am Rundholzplatz vor dem Einschnitt, sowie unmittelbar nach dem Schneiden
und Wochen später vor der Rinnenausfräsung. Nach Monaten sind die Holzdachrinnen trocken. Einige zeigen Fehler oder Risse
und müssen in der Länge zurück geschnitten oder in eine 2. Qualität zurückgestuft werden.
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Unser Bestreben seit Jahren ist, ein möglichst hochwertiges Produkt mit Garantien und
möglichst langem Nutzen anzubieten, durch:
∙ Verwendung nur im Winter gefällten Holzes;
∙ möglichst langsam gewachsenes Holz mit hoher Dauerhaftigkeit anzubieten;
∙ eine optimale Rinnenform zu erzeugen mit dicken belastbaren Rinnenboden;
∙ im Rinnenprofil die stabilisierenden Jahresringe möglichst durchgehend zu erhalten;
∙ einen geradlinigen stillstandsfreien Ablauf zu ermöglichen;
∙ die Funktion zu gewährleisten, andernfalls die Rinne kostenfrei auszutauschen. |
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FÜR & WIDER: Weil kein Baum dem Nächsten gleicht, sind Holzdachrinnen ein individuelles Naturprodukt am Haus und zeigen
den Ablauf des Regenwassers in freier natürlicher Art zum Boden. Die Rinnen überragen zumeist das Dach, um das Wasser
entfernt vom Haus abzuleiten. Fallweise wird das Wasser auch über Kessel und Abfallrohr abgeleitet. Wartung ist dann angesagt,
wenn der Abwurf naher Bäumen durch Laub oder Nadeln gegeben ist. Eine fachgerechte Ausblechung vom Spengler erscheint
an solchen Orten mitunter sinnvoll. Hierfür bietet sich auch die preisgünstige 2. Qualität an. |
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Verlängerungen der Rinnen erfolgen mit einzuleimender Rundfeder mit wasserfestem
PU-Leim. Die Dübelungen werden nur mehr beim Ausblechen der Rinne ausgeführt.
Die Haltbarkeiten von Fichten Holzdachrinnen kann je nach Standort und Wartung
zwischen ca. 12 bis 25 Jahre sein, bei Lärchenrinnen rechnet man etwa die doppelte Zeit. |
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Aufwändig in der Erzeugung ist die lamellenverleimte Lärchendachrinne „D 150“. Es kommen nur hochwertige Hölzer sowie der
absolut wasserfeste Resorzinharz Kleber mit Härter zum Einsatz, der auch bei frei bewitterten Holzbrücken Verwendung findet. |
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Warum werden diese Rinnen verleimt?
1.) Lärchenholz arbeitet sehr stark und wird durch die Mehrschichtverleimung „ruhig gestellt“.
2.) Große Dachrinnenprofile erfordern große Rundholzdimensionen, die wiederum große Äste haben. Abtrocknendes Lärchenholz
bildet gerade an diesen großen Ästen offene Risse, die anfangs sogar zum Wasserdurchtritt und zu Irritationen führen
können. Platz sparend lagern die trockenen Rinnen dann wie „Mönch und Nonne“.
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Längen über 5 m werden keilverzinkt zusammengesetzt und mit Resorzinharzkleber
Wasserfest verleimt. Nur kleinastige hochwertige Lärchenhölzer kommen so zusammen.
VORTEIL: Die Rinnen sind ganzjährig verfügbar.
NACHTEIL: Sehr trockenes Holz zeigt rissige Äste, sodass an diesen Stellen die erste
Regenfeucht durchtropfen kann. Aus mehr als 30 – jähriger Erfahrung wissen wir, dass
diese bewusst ausgesuchten kleinastigen Rinnen auf jeden Fall nach einigen Regenfällen
dicht werden! Das garantieren wir! |
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Bringt der Kunde die zeitliche Toleranz nicht auf, können
wir einen Innenanstrich anbieten
aus flüssigen Bitumen auf Latex (Gummi) Emulsionsbasis mit
sehr guter Haftung. Ein
schmaler Anstrich, 2 Mal am Rinnenboden aufgebracht, dann sind
die Rinnen auf jeden
Fall dicht. Diese Bitumen-Latex-Emulsion führen
wir in 1 kg oder 3 kg Gebinde. |
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